Mitunter gelingt es nicht gleich die vielen Dimensionen des Lebens, die Bedürfnisse der Innenwelt mit den Anforderungen der Außenwelt, in ein gelungenes Miteinander zu bringen und zu gestalten.

So kann es eben auch zu Schräglagen kommen.

Beispielsweise:

  • wenn neue Lebens-Aufgaben gelöst werden wollen, eine innere Richtung und äußeres Tun entwickelt werden will
  • wenn bisherige gute Lösungen nicht mehr tragen und neue erforscht werden wollen
  • wenn schwierige Ereignisse niederdrücken, diese zu verdauen, um die Lebensenergie wieder zu befreien
  • wenn Beziehungen verwickelt und unfroh machend sind und wünschenswerte Gestaltungen gefunden werden möchten
  • wenn grundlegende Bedürfnisse und Werte nicht gelebt werden können, nach Wegen für deren bestmögliche Realisierung im Inneren und Äußeren suchen
  • wenn die innere Vielstimmigkeit jongliert werden möchte, hin zu einem klingenden Miteinander
  • wenn das innere Konto ins Minus gerutscht ist und wieder aufgefüllt werden will
  • wenn die Anforderungen so hoch sind, dass eine gelungene Selbstregulation erst errungen werden möchte
  • wenn der Körper sich meldet, aufmerksam Sorge zu tragen und nach Kräften zu einem Wohlbefinden zurückzufinden ist
  • wenn der Drang nach erfüllendem und stimmigem guten Leben Raum erhalten und gelebt werden möchte

Es lohnt sich, wenn Sie einmal in einer Schräglage sind, innezuhalten und genau zu gucken. Unter Druck verengen sich unsere Möglichkeiten. Im Frei-Raum von Beratungsgesprächen kann sich unsere Wahrnehmung wieder weiten. Sie können sich wieder mit Ihren Stärken und Kräften verbinden und sie dann nutzen. Das geht ganz gut mit einer unterstützenden Begleitung, die fördernd, ermutigend, strukturierend mitschaut, forscht und sich mit Ihnen und Ihrem Anliegen verbindet.

So können Sie wieder zu neuen Balancen, zu mehr Zufriedenheit und Lebensqualität finden und die eigene Gestaltungskraft zurückgewinnen.

Dass wir zu lebenslangen Lern- und Entwicklungsprozessen angeregt, aufgeregt, genötigt, herausgefordert oder eingeladen werden, beschreibt Hermann Hesse sehr eindrücklich in seinem Gedicht „Stufen“.

Gedicht Stufen